KNX

Die Entstehung von KNX?

Die Landschaft in der modernen Elektroinstallation hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert, auch in Orten wie Cham, Baar oder Zug. Die reine Bereitstellung von Energie reicht nicht mehr aus. Die Einbindung von Sensoren, der steigende Wunsch nach mehr Komfort, neue Gesetze und Verordnungen, aber auch das intensiver gewordene Umweltbewusstsein haben eine enorme Zunahme elektrisch gesteuerter Funktionen im Zweck- und Wohnbau bewirkt. Es entstand eine Vielfalt von Insellösungen für die unterschiedlichsten Steuerungs- und Regelaufgaben. In gleichem Masse nahm dann auch die Anzahl von Steuerleitungen, Geräten und Komponenten zu, die sich systemübergreifend nur schwer koordinieren liessen. Sie genügten auf Dauer den Bedürfnissen des Marktes bzgl. der Flexibilität nicht. Die Forderung nach einem möglichst einfachen, flexiblen und gewerkeübergreifenden System in der Elektroinstallation wurde immer dringlicher. Durch den einheitlichen Standard des Europäischen Installationsbusses EIB wurde ein solches übergreifendes Bus-System fixiert. Die Geburtsstunde des Smart-Home. Aus dem ursprünglichen Begriff EIB wurde durch den Zusammenschluss der EIBA mit Baticbus im Jahr 2006 nunmehr KNX.

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Was bedeutet KNX?

KNX ist die Abkürzung für Konnex-Bus. KNX ist eine Feldbus für die Gebäudeautomation. Der KNX Bus ist der Nachfolger dieser Feldbusse und ist mit dem EIB-Bus abwärtskompatibel. Es ist ein flexibler Feldbus, der im Smart Home eingesetzt wird und den Anforderungen an eine flexible Gebäudeautomation gerecht wird. Vom EIB-Bus hat der KNX das Übertragungsmedium TP-Kabel übernommen und die Kernelstrukturen der Netzwerkschicht, der Transportschicht und der Anwendungsschicht. Als alternative Übertragungsmedien können das im Batibus eingesetzte TP-Kabel und das Powerline-Kabel des European Home System benutzt werden. Darüber hinaus gibt es mit KNX over IP eine Variante für die Übertragung über das IP-Protokoll sowie Infrarot- und Funkerweiterungen, KNX-RF. Für die Funktechniken wird beim KNX der Frequenzbereich zwischen 868 Mhz und 870 MHz benutzt, der sich besonders in Gebäuden, etwa in Zürich, Schwyz oder Steinhausen, eignet.

KNX Bus und die Konfigurationskategorien

Der KNX Bus unterscheidet zwischen drei Konfigurationskategorien. Geräte mit dem Automatic-Mode, A-Mode, sind selbstkonfigurierend, die mit dem Easy-Mode haben vorprogrammierte Funktionen und müssen vom Anwender konfiguriert werden und die mit dem System-Mode haben keine Grundeinstellungen und müssen von technischem Personal installiert werden. Das Bussystem KNX wird von der Konnex-Association standardisiert. Der Datentransfer basiert auf Datenpaketen und kann auf dem KNX als verbindungslose und verbindungsorientierte Punkt-zu-Punkt-Verbindung, in Multicast und als Broadcast erfolgen. Eingesetzt wird der KNX in der Gebäudeautomation und in Smart Home, in denen er die Beleuchtung, Rollos, Heizung, Klima und Lüftung steuert und Alarme auslöst, beispielsweise in einem Haus in Luzern oder Aargau. Die Steuerung kann über Fernzugriff erfolgen.

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